Pferd im Anzug - @myblog.de


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Think different - be a horse







Jetzt erinnere ich mich wieder...

... ja genau, es war im Jahre 1651. Die Leuten wussten noch nichts von Rabattmarken und Ozonlöchern. Es gab keine Infrastruktur ausser sogenannten Pferdegassen. Viele Leute waren Bauern oder Ritter. Und die Kirche hatte noch Macht.

 

In einem ganz bestimmten Dorf der damaligen Zeit lebte Pastor Markus, genannt "MuMu". Er war eine gigantische Erscheinung, eine Lawine aus Fleisch und Haaren. Sein Atem roch nach Likör zu jeder Tageszeit und sein Beruf war Pastor. Ein Fischer hatte mal über ihn gesagt: "Der Pastor sieht aus wie ein Donnerstag" und das stimmte einfach. Keiner konnte diesen Fakt so einfach von der Schippe heben.

 

Vielmehr kann ich über diese Zeit nicht sagen, ich kenne sie ja nur aus der Erinnerung. Doch die Bilder verblassen bereits und in mir wächst die Furcht des ewigen Vergessens. Sollte die Erinnerung eines Tages etwa nur noch eine Erinnerung sein? Daran will ich gar nicht denken, denn sonst erinnere ich mich im schlimmsten Fall noch daran.

 

Heute sind wir auf jeden Fall viel weiter. Damals schwappten die Menschen wie Kaulquappen durchs Leben; wie bunte, aber sehr dumme Vögel auf der Suche nach der "optimalen Wolke". Blödsinniger Blödsinn. Ein Mensch - und das gilt auch für Vögel - muss ja erstmal seine Wurzeln finden, bevor er sie verleugnen kann. Die Reihenfolge ist eben doch nicht nur beim Essen wichtig.

 

Ich weiss nicht genau, wie sich die Menschen damals fortgepflanzt haben. Wahrscheinlich so ähnlich wie heute, nur eben primitiver. Es gab ja auch viel weniger Bücher, in denen man die ganzen Tricks zu diesem Thema nachlesen konnte. Überhaupt waren Informationen damals sehr selten: ungefähr so selten wie heute Fussball-Weltmeisterschaft ist. Alle Leuten gründeten ihr Leben auf gar nichts, das Fundament war Luft, denn sie hatten ja keine Informationen. Deswegen waren sie auch so dumm.

 

Aber man muss auch fair sein und mal die Vorteile der damaligen "Menschen" hervorheben. Und zwar: sie waren stärker. Eine Frau, die 17. Jahrhundert geboren war, konnte einen Stier mit einer Hand stemmen. Jetzt weiss ich nicht genau, ob die Stiere damals vielleicht kleiner waren, aber ein Mann konnte jedenfalls mit einer Hand drei Stiere stemmen. Das ist im Grunde wie heute: Der Mann hat die Kraft und die Frau steht im Saft.

 

Wobei man früher meistens gar nicht entscheiden konnte, wer Mann und wer Frau war. Alle hatten langes Haupthaar, es gab keine Damenrasierer und durch ein noch ungeklärtes Echo auf der Welt hörten sich alle Stimmen gleich dumpf an. Deswegen gab es auch noch keine Wörter für "Mann" und "Frau", sondern damals hiessen alle Menschen "Spezi". Das hatte ein Kongress, der wahrscheinlich aus gleichvielen Männern wie Frauen bestand, entschieden.

 

Die Lebensqualität war normal damals. Spontan könnte man denken: "Da war doch nur Dreck, oder was?", aber das ist natürlich sehr beschränkt. Denn was ist sauberer: Eine Welt ohne Autos und Plastikabfall oder eine Welt, in der wir den Müll nur aus den Häusern raustragen, aber ringsherum versinkt alles im Abfall? Hm?

 

Vieles ist heute natürlich schon besser, besonders die Menschen an sich. Wir haben uns vom dummen Tier zu Homo sapiens sapiens sapiens sapiens sapiens weiterentwickelt. Das gilt natürlich nicht für alle, wer kein Abitur hat, der muss mindestens 1 sapiens abziehen.

 

Doch ich will die Menschen nicht in Schubladen stecken, will sie nicht unterteilen in wertes und unwertes Leben. Das mache ich maximal zu Hause auf Papier, welches ich dann aber sofort aufesse. Denn wenn das in die falschen Hände kommen würde, dann hätte ich ein echtes Problem!

27.9.09 00:09
 


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


mouton noir / Website (27.9.09 13:47)
Doch, seh ich auch so. Aber 1651 war auch ein besonderes Jahr. Ich erinnere mich auch noch an viele Erinnerungen aus dieser Zeit...


ichbinkeinkofferraum (14.10.09 14:59)
hallo Pferd im Anzug!
schreib' doch mal was ueber Teekesselchen!


PferdImAnzug / Website (15.10.09 10:40)
Teekesselchen oder was? Denkst du, ich weiss nicht wer du bist? Und deine sogenannten Anspielungen kannst du dir auch in die Suppe schmieren. Zum allerletzten Mal: Ich bin kein Ausländerfeind; Pablo hat freiwillig mitgemacht. Und verdammt nochmal, der Kuss GING INS LEERE. Es war nur Show, Fake, eine Finte, Hokuspokus. Wenn deine Kamera ein gescheites Objektiv hätte, dann wüsstest du das. Du verstehen jetzt oder du zuviel Scheisse im Hirn?


Bild Verlag (16.10.09 10:20)
Es ist zeit dies alles zu einem Buch zusammenzufassen und zu veröffentlichen!

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